Drei Nachrichten, die jeder Elektriker kennt: Wie lautet die Adresse? Ist Auftrag 12 fertig? Wo sind deine Stunden?

Genau damit fängt unser neues Video an — mit einem Monteur, der am Werktisch sitzt und auf sein Handy schaut. Nicht weil er nicht arbeiten will, sondern weil er dreimal am Tag Dinge beantworten muss, die längst irgendwo stehen sollten.

Wir haben in den letzten Monaten eine Lösung gebaut, die genau dort ansetzt: 1Tool für Elektrofachbetriebe.

Warum ausgerechnet Elektrotechnik

Handwerksbetriebe arbeiten seit Jahren mit 1Tool. Installateure, Tischler, Bauunternehmen. Die Grundlogik — Kunden, Aufträge, Termine, Zeiterfassung, Rechnung — ist überall dieselbe.

Bei Elektrofachbetrieben kommt aber etwas dazu, das die meisten Branchen nicht in diesem Ausmaß haben: Nachweispflicht.

Jede Prüfung, jedes Protokoll, jede Freigabe, jedes Foto vom Sicherungskasten kann Jahre später relevant werden. Und die Auftragslage wird nicht kleiner: E-Ladestationen, Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen. Mehr Aufträge, mehr Dokumentation, gleich viele Leute.

Wer das mit Zettel, WhatsApp und einem Ordner am Bürorechner löst, verliert die Zeit nicht auf der Baustelle. Er verliert sie danach.

Das Problem sitzt zwischen Baustelle und Büro

In fast jedem Betrieb, den ich mir ansehe, ist die Arbeit selbst nicht das Problem. Die Leute sind gut. Das Problem ist die Übergabe.

Der Monteur weiß, was er gemacht hat. Das Büro weiß es zwei Tage später. Die Stunden kommen am Freitagabend auf einem Zettel. Das Foto vom fertigen Verteiler liegt auf einem privaten Handy. Die Materialliste steht auf der Rückseite eines Lieferscheins.

Und dann sitzt am Monatsende jemand im Büro und rekonstruiert, was eigentlich passiert ist. Das ist keine Verwaltung, das ist Archäologie.

Was der Monteur am Handy hat

Die App ist bewusst schlicht: Startseite, Termine, Kunden, Aufträge, Dokumente. Mehr braucht es unterwegs nicht.

Auf der Auftragsübersicht sieht er auf einen Blick, was geplant ist, was in Bearbeitung ist, was abgeschlossen und was zurückgestellt wurde. Darunter der aktuelle Auftrag mit Adresse, Termin, Techniker und Priorität — Modernisierung eines Sicherungskastens, Installation einer E-Ladestation, Beleuchtung, Sicherheitsinspektion, Steckdosenreparatur.

Keine Rückfrage nötig. Die Adresse steht im Auftrag, nicht im Chatverlauf.

Warum Dokumente der eigentliche Knackpunkt sind

Der Teil, auf den ich am meisten Wert gelegt habe, ist unscheinbar: der Dokumentenbereich.

Rechnungen, Genehmigungen, Baustellenfotos, Checklisten, unterschriebene Formulare — alles am Auftrag, nicht im Mailpostfach. Der Monteur lädt das Foto direkt von der Baustelle hoch, das Prüfprotokoll hängt beim richtigen Kunden, der Servicebericht ist dort, wo ihn auch der Kollege findet, der in zwei Jahren zur Wartung fährt.

Das klingt banal. In der Praxis entscheidet genau das darüber, ob eine Reklamation zwanzig Minuten oder zwei Tage kostet.

Was im Büro passiert

Alles, was am Handy erfasst wird, ist im Büro sofort da. Kein Export, kein Abtippen, keine zweite Wahrheit.

Im Dashboard sieht die Geschäftsführung Umsatz, offene Posten und Auslastung. Aus dem abgeschlossenen Auftrag wird die Rechnung — mit den Stunden, die der Monteur erfasst hat, und dem Material, das tatsächlich verbaut wurde. Und wenn sie bezahlt ist, sieht man das dort, wo man es sucht, statt im Kontoauszug.

Das ist der eigentliche Punkt: nicht eine App für Monteure und eine Software fürs Büro, sondern ein System mit zwei Ansichten.

Keine Insellösung

Der häufigste Zustand in Betrieben dieser Größe sind fünf Werkzeuge, die sich nicht kennen: eines für Angebote, eines für Zeiterfassung, eines für Rechnungen, WhatsApp für alles andere und Excel für den Rest.

Jedes einzelne davon funktioniert. Zusammen ergeben sie ein System, in dem niemand mehr weiß, welche Zahl stimmt.

1Tool ist als eine Software mit über 30 Modulen gebaut. Der Auftrag kennt den Kunden, die Zeiterfassung kennt den Auftrag, die Rechnung kennt beides. Deshalb muss nichts abgeglichen werden — es gibt nichts abzugleichen.

Für wen sich das rechnet

Ehrlich gesagt: nicht für jeden.

Wer allein arbeitet und zwei Aufträge pro Woche hat, braucht keine Software, sondern einen ordentlichen Kalender.

Interessant wird es ab dem Punkt, an dem mehr als eine Person unterwegs ist und jemand im Büro nicht mehr im Kopf hat, wer gerade wo ist. Erfahrungsgemäß liegt diese Grenze bei drei bis fünf Monteuren — und ab dann wird das Problem mit jedem weiteren Mitarbeiter größer, nicht kleiner.

Was als Nächstes kommt

Meine Überzeugung: Der größte Hebel im Handwerk ist nicht die schnellere Rechnung, sondern die Dokumentation, die entsteht, ohne dass jemand sie schreibt.

Ein Foto, ein paar Worte diktiert, fertiger Servicebericht. Ein Prüfprotokoll, das sich selbst ausfüllt, weil das System weiß, welche Anlage geprüft wurde. Genau daran arbeiten wir gerade — und das ist der Teil, bei dem KI im Handwerk tatsächlich etwas verändert, statt nur Marketingtext zu erzeugen.

Was dabei nicht verhandelbar ist: Die Daten des Betriebs bleiben die Daten des Betriebs.

Ansehen und ausprobieren

Im Video siehst du in 43 Sekunden, worum es geht — vom Monteur mit drei offenen Rückfragen bis zur bezahlten Rechnung.

Wenn du einen Elektrofachbetrieb führst und wissen willst, ob das zu deinem Ablauf passt: Es gibt eine kostenlose Demo, in der wir uns deinen konkreten Ablauf ansehen statt eine Folienpräsentation zu zeigen.

Alles dazu auf https://www.1tool.com

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